Wie die Sache mit Vöckt weitergeht

Unter dem Titel „Wie Vöckt auf dem rechten Auge blind ist“ habe ich letzte Woche den größten Coup für meine Mediengeilheit gelandet darüber berichtet, dass die Geisinger Spedition Vöckt unter anderem die Parteilosung der NSDAP auf einem LKW spazieren fährt. Mittlerweile gibt es hierzu ein paar Updates, die ich euch nicht vorenthalten will.

Sowohl die Südwestpresse als auch die Schwäbische Zeitung hatten das Thema aufgegriffen und Vöckt dazu kontaktiert. Der Geschäftsführer sprach der Presse gegenüber von einem einzigen LKW der derartige Aufkleber rumfährt. Ein anonymer Informant hat der Presse daraufhin die Information zugespielt, dass es sich um mehrere Autos handelt, woraufhin Vöckt auf nochmaliges Nachfragen der Presse dann zwei Autos und zwei Fahrer bestätigt hat. Beide hätten schon Abmahnungen erhalten. Das war an einem Mittwoch.

An einem Donnerstag bekam ich einen Anruf der Polizei, die bereits vor Ort war und in der Sache ermittelt. Dabei wurde mir die Information gegeben, dass der eine(!) Fahrer um den es sich handelt am Donnerstagmorgen im Beisein der Polizei eine Abmahnung bekommen hat. Also nicht am Mittwoch. Vom zweiten Fahrer wusste die Polizei bis dahin nichts, die Firma Vöckt hat es auch nicht für nötig gehalten, der Polizei diese Information weiterzugeben. Ich schon.

Ein weiterer Kommentar zu meinem letzten Beitrag kam heute von einem Ex-Mitarbeiter der Firma Vöckt, mit der Information, dass es sich immer noch um mehrere Autos handelt, die in der Region Breisach unterwegs sind. Zudem müssen Mitarbeiter scheinbar bei der Geschäftsführung fragen, wenn sie ihren LKW mit Aufklebern versehen wollen. Beide Informationen deuten noch einmal darauf hin, dass die Geschäftsführung hier ihre Finger im Spiel hat, falls jemand das noch immer nicht glauben will.

Ein Statement der Firma Vöckt gibt es bis heute nicht. Wer das nicht glauben mag kann den Geschäftsführer durchaus selber nochmal anmailen (*hint*): michael.voeckt@voeckt-transporte.de

Der gute Herr Vöckt ist übrigens für die CDU im Ortschaftsrat Gutmadingen.

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8 Kommentare zu “Wie die Sache mit Vöckt weitergeht

  1. Herr M. Vöckt wird auf keine email antworten… der sollte sich schämen ,dass der noch im Ortschaftsrat Gutmadingen ist…

  2. Wenn Sie so viel Zeit haben, wäre eine Ehrenamtliche Tätigkeit vielleicht eine sinnvollere Zeitbeschäftigung 😉

  3. Wie sieht eigentlich die Zielsetzung der ganzen Aktion aus? Wie oder wodurch kann man den „Vorfall“ für beendet oder erledigt erklären?

  4. Für mich ist der „Vorfall“ insoweit erledigt, als dass Polizei und Staatsanwaltschaft an der Sache dran sind und wegen Volksverhetzung ermitteln. Meine Aufgabe ist es nur noch, die Leser die sich dafür interessen wie es weiterging (und das sind etliche, wenn ich mir meine Email-Inbox so anschaue) über aktuelles im Zusammenhang damit zu informieren.

    Wer das übrigens nicht lesen will, der wird auch nicht dazu gezwungen. Wie ich meine Zeit jedoch einteile entscheide ich, und keiner der Kommentatoren hier. Man sollte nicht meinen, dass es Zeit kostet, einen Kommentar hier zu posten und mich darauf hinzuweisen, dass ich meine Zeit doch anders nutzen solle.

  5. hallo. schon sehr interessant wie sehr sich hier das maul über einen einmaligen vorfall zerrissen wird. ich bin seid einigen jahren mitarbeiter der fa.vöckt. eine fremdenfeindlichkeit oder gar eine rechtsgesinnung seitens der fa.vöckt weise ich mit nachdruck zurück! der anteil an mitarbeitern mit ausländichen hintergrund spricht eine eigene sprache! vieleicht wäre für die zukunft eine ausführliche recherche ratsam anstatt unwissend rufmord zu begehen

  6. Eine „einmalige Sache“ wenn mehrere LKWs so rumfahren. Wenn „der betreffende Fahrer“ (laut Geschäftsführer einer, scheinbar handelt es sich aber nun doch um mehrere Fahrer…) angeblich eine Abmahnung bekommen hat, diese aber erst Tage später im Beisein der Polizei tatsächlich bekam. Und das Ganze gepaart mit dem Verhalten des Geschäftsführers, den man zuerst in einem persönlichen Gespräch auf die Problematik aufmerksam gemacht hat, bevor es eine Anzeige gab und die Sache öffentlich gemacht wurde, der aber trotz verbotener(!) Nazi-Parolen keinen Anlass gesehen hat zu handeln.

    Naja, man kann auch wirklich ganz ganz fest das rechte Auge zudrücken und so tun als wäre hier dem Geschäftsführer und seiner Firma ohne Recherche Unrecht getan worden m(

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