Frau Lewitscharoff, Sie sind ekelhaft!

Da sagt die Sibylle Lewitscharoff in einer Rede so richtig strunzdämliche Sachen. Onanie solle man am Besten verbieten, Kinder die aus künstlicher Befruchtung bestehen seien „Halbwese“ für die sie nur Abscheu empfinden könne und außerdem hat sie gleich noch schnell aktuelle Fortpflanzungsmethoden mit den Kopulationsheimen der Nazis verglichen. Was die Gutste da verbreitet ist nicht nur ekelhaft, sondern auch gefährlich.

Jetzt ist die Dame mit den bekloppten Aussagen nicht Irgendjemand, sondern eine mit etlichen Preisen (14…vierzehn!) ausgezeichnete Autorin. Da hat sich der Spiegel dann mal damit beschäftigt, rauszufinden, was denn die Preisgeber dazu sagen. Und – Überaschung! – entweder kam keine Äußerung, oder es kam die Aussage:

Der Preis galt und gilt der literarischen Qualität des Werkes. Eine Qualität, die unabhängig von den Meinungsäußerungen der Autorin ausgezeichnet und damit preiswürdig ist.

Achso, jetzt habe ich das verstanden. Man trennt also zwischen Person und Werk. Wenn jetzt also Anders Breivik ein gutes Buch schreibt, oder Marc Dutroux, dann ist das vollkommen in Ordnung das Buch auszuzeichnen obwohl der Mensch ein Arschloch ist. Klar, habe verstanden.

Frau Lewitscharoff: Ich empfinde nur Abscheu für Sie.

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Die Angriffe auf die AfD

Focus schreibt heute online:

Bei einem Wahlkampfauftritt in Bremen ist Bernd Lucke, Parteichef der Alternative für Deutschland, von acht Vermummten auf der Bühne angegriffen worden. Die Täter sollen mit Reizgas, Pfefferspray und mindestens einem Messer bewaffnet gewesen sein. Sie stammen wohl aus dem linksextremen Lager.

Schlimme Sache. Weiter steht da:

Insgesamt hätten 20 bis 25 Menschen die Veranstaltung gestürmt, nachdem sie sich vorher in einem Waldstück „in den Büschen versteckten“, so die Polizei. Acht von ihnen gelangten auf die Bühne, so die AfD.

Gut, dass es in der heutigen Zeit von solchen Attentaten Videomaterial gibt. Man findet also das zugehörige Video auf Youtube, ohne Probleme:

Und was sieht man da? Zwei Menschen, die Lucke schubsen. Zwei. Ohne Waffen. Zwei. ZWEI!

Und vor zwei Wochen wurde Lennard Rudolphs Haus mit Benzin übergossen, schreibt die Presse. Lustigerweise wussten die ermittelnden Beamten nichts davon:

Der Neunzehnjährige erzählte, er habe im Garten Vermummte gesehen. Er fühle sich bedroht. Die Polizei durchsuchte das Gelände. Sie fand keine Spuren. In der Nacht parkte ein Streifenwagen als Schutz vor Rudolphs Tür. Bei Tageslicht suchte die Polizei noch mal erfolglos nach Fußspuren. Rudolph erstattete Anzeige gegen Unbekannt wegen Hausfriedensbruch.

In der Zeitung las die Polizei Tage später von einem angeblich vereitelten Brandanschlag auf das Haus von Rudolph. Die Wände des Wohnhauses seien „mit Benzin übergossen“ worden, hieß es. Die Polizei wunderte sich, dass Rudolph den Beamten in der Nacht nichts davon gesagt hatte. Aber sie nahm Ermittlungen auf – bislang ohne Ergebnis. Rudolph berichtete den Polizisten nun von „Benzingeruch“, den er wahrgenommen habe.

Seltsame Berichterstattungen scheinen System zu haben, wenn es um die AfD geht. Was da nun glaubwürdig ist, muss jeder für sich entscheiden.

edit: Bevor ein falscher Eindruck entsteht: Sowas geht gar nicht und nichts rechtfertigt einen derartigen Angriff. Ich war absolut schockiert, als ich gehört habe, was z.B. in Göttingen passiert, habe aber mittlerweile leichte Zweifel wie ernst ich die Berichterstattung nehmen kann.

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